Burghausen

Burghausen (DE) – Mattighofen

  • 41.1 Kilometer
  • 10:51 Stunden
  • Mittelschwer Schwierigkeit

Die anspruchsvolle achte Etappe des Wolfgangwegs von Regensburg nach St. Wolfgang im Salzkammergut führt durch das südliche Innviertel, vorbei an Wallfahrtsstätten und Kirchen, während die Berge in der Ferne immer deutlicher sichtbar werden.

 

Die Salzach bildet in Burghausen die Grenze zwischen Deutschland und Österreich, wo nach der Überquerung derselben direkt am Ufer der Ort Ach mit seiner Wallfahrtsstätte den spirituellen Auftakt der Etappe bietet. Einige Kilometer weiter liegt Hochburg: Schon von Weitem ist die hoch aufragende, stattliche gotische Pfarrkirche sichtbar, die im Inneren eine faszinierende Einrichtung birgt. Weiter geht es auf dem Maier-Helmbrecht-Weg nach Gilgenberg, wo ebenfalls eine gotische Pfarrkirche mit detailreicher Innenausstattung zur Einkehr einlädt.

 

Der anschließende Abschnitt verläuft über eine längere, gerade Asphaltstraße bis hinter den Ort St. Georgen am Fillmannsbach. Über verkehrsarme Straßen führt die Route nun zum Wallfahrtsort Hart bei Pischelsdorf. Die Wallfahrtskirche wurde an der Stelle eines historischen Hostienwunders errichtet; sie gilt als besonderer spiritueller Kraftort dieser Etappe und zeigt einen Zyklus gotischer Tafelbilder.

 

Hinter Pischelsdorf – wo sich ein Besuch der Kirche mit ihren historischen gotischen Fresken anbietet – führt der Weg vorbei an einem Golfplatz hinab in das Mattigtal zum Etappenziel Mattighofen. Den spirituellen Abschluss der Etappe bildet das Kollegiatstift mit der Propsteikirche, deren Eingangstor und die erhaltenen Reste des ehemaligen Kreuzganges Raum für einen stillen Ausklang der Etappe bieten.

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Stefanie Petelin

Burghausen (DE) – Mattighofen

Die Etappe erstreckt sich über 41.1 Kilometer und dauert in der Regel 10:51 Stunden.