Maria Taferl – Neustadtl an der Donau
- 27.6 Kilometer
- 9:30 Stunden
Eine Reise vom „Sichtbaren zum Unsichtbaren“ verspricht der Sonntagbergweg, der die Ufer der Donau mit dem Mostviertler Hügelland verbindet: Auf knapp 78 Kilometern in idealerweise drei Etappen verbindet er zwei bedeutsame Wallfahrtsorte – die Basilika Maria Taferl und die Basilika auf dem Sonntagberg, die von Weitem sichtbare „Gottesburg der Eisenwurzen“.
Der Sonntagbergweg beginnt bei der Wallfahrtskirche Maria Taferl und führt über Marbach, Persenbeug und den Hengstberg nach Neustadtl an der Donau. Weiter geht es zur Wallfahrtskirche Kollmitzberg und nach Ardagger Stift. Südwärts verläuft der Sonntagbergweg über Zeillern, Aschbach-Markt und die Wallfahrtskirche Krenstetten schließlich zum Stift Seitenstetten. Von dort führt ein schöner Panoramaweg zum Ziel, der Wallfahrtskirche auf dem Sonntagberg.
Die Ankunft auf dem Sonntagberg steht wie ein Ausrufezeichen am Ende einer großen Anstrengung, doch die Spiritualität des Wegs offenbart sich schon zwischen den großen Stationen. Auf diese Weise verdeutlicht der Sonntagbergweg Pilgerinnen und Pilgern auch: Das Ziel mag schon von Weitem sichtbar sein, der Weg dorthin verlangt aber Ausdauer, Geduld und Anstrengung und jeder einzelne Schritt in diese Richtung ist ein bedeutsamer. Der Sonntagbergweg lädt unterwegs dazu ein, Erdung zu suchen und gleichzeitig den Himmel offen zu halten – mit dieser geschärften Wahrnehmung für das Wesentliche führt der Weg zurück in den Alltag.