Passau

Passau (DE) – Engelhartszell

Die Etappe markiert den Auftakt des deutschen Zubringerwegs zum Jerusalemweg, der Pilgerinnen und Pilger von Passau über die Staatsgrenze nach Österreich führt. Ausgehend vom Drei-Flüsse-Eck an der Passauer Ortsspitze, wo die schwarze Ilz aus Norden, der grüne Inn von Süden und die blaue Donau aus Westen zusammenfließen und ihren Weg als Donaustrom ostwärts gemeinsam fortsetzen, verlässt der Zubringerweg über die Marienbrücke die Passauer Halbinsel und überquert bald fast unbemerkt die deutsch-österreichische Landesgrenze. Die Route steigt in die Ausläufer des Sauwaldes zur Gemeinde Freinberg an, wo sich beim Café-Restaurant Blaas ein Panoramablick zurück auf die im Dreiflüssestadt öffnet. Nach dem Abstieg zurück ins Donautal verläuft die Route ein Stück entlang des Donauradwegs parallel zur Nibelungenstraße (B130), ehe sie an der alten Holzbrücke am Kößlbach rechts abzweigt und bergauf über Unteresternberg den Ort Esternberg erreicht. Auf einer ruhigen Gemeindestraße führt der Weg weiter über Ruhmansedt durch Wiesen und Wälder nach Vichtenstein und passiert dort die in Privatbesitz befindliche gleichnamige Burg. Dem Hamet-Weg Richtung Engelhartszell folgend öffnet sich bei der Lichtung in der Ortschaft Karlhütte schließlich ein Blick auf die Donau und das Kraftwerk Jochenstein, bevor die verbleibenden Kilometer bis zum Etappenziel auf einem Treppelweg direkt am Flussufer nach Engelhartszell mit dem ehemaligen Trappistenkloster Engelszell als spirituellem Zentrum führen.

Impulsfrage, Zurückkehren:

Alltag anders sehen

Was sehe ich mit neuen Augen in meinem Alltag, in meiner gewohnten Umgebung?

Stefanie Petelin

Passau (DE) – Engelhartszell

Die Etappe erstreckt sich über 30.7 Kilometer und dauert in der Regel :00 Stunden.