Kleinzell/St. Martin im Mühlkreis

Kleinzell/St. Martin im Mühlkreis: Der steinige Weg

Donausteigrunde

Von Untermühl an der Donau ausgehend führt der steinige Weg entlang der Großen Mühl zur ersten Großwasseranlage Österreichs aus dem Jahr 1924, dem Kraftwerk Partenstein. Über die Ebenmühle geht es steil hinauf weiter nach Kleinzell und vorbei am Naturbad Resilacke in einem stillgelegten Steinbruch. Entlang des Dießenbachs, vorbei an der Erlebniswelt Granit in Plöcking und dem Schloss Neuhaus kehrt der steinige Weg zurück zum Ausgangspunkt. 

 

Der spirituelle Impuls auf der Donausteigrunde orientiert sich an der Beschaffenheit des die Region prägenden Granits und dem Leitsatz: „Aus Steinen, die mir in den Weg gelegt werden, kann ich kostbares Neues bauen.“ Am Wegrand und am Natursteinlehrpfad sind Pilgerinnen und Pilger eingeladen, die Beschaffenheit der Steine zu erforschen – hinsichtlich Größe, Gewicht, Farbschattierung, Oberfläche und Zusammensetzung – und sich mit ihnen auseinanderzusetzen: Einen Stein in der Hand tragen und wärmen. Einen Handschmeichelstein mitnehmen. Ein Muster aus Steinen legen.

Segenstext, Aufbrechen:

Pilgersegen

Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen,

möge der Wind dir den Rücken stärken.

 

Möge die Sonne dein Gesicht erhellen

und der Regen um dich her die Felder tränken.

 

Und bis wir beide, du und ich, uns wiedersehen,

möge Gott dich schützend in seiner Hand halten.

aus Irland

Kleinzell/St. Martin im Mühlkreis: Der steinige Weg

Die Etappe erstreckt sich über 13.1 Kilometer und dauert in der Regel 4:00 Stunden.